Auch wenn wir an einem Ort waren, an dem Geschichte nicht entsteht, sondern von ihr berichtet wird, hat es uns doch selbst inspiriert, Geschichte zu schreiben und unser Leben in die Hand zu nehmen.
Eine besondere Erkenntnis dieses Abends war, dass wir alle sehr groß träumen können, die Realität holt uns meist doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. So hat Markus Spieker früher davon geträumt, Drehbuchautor zu werden und dieser Traum hat ihn nach Hollywood geführt. Aus seinem Traum ist nichts geworden, aber heute ist Autor und Co-Autor einiger Bücher (u.a. "Mehrwert: Glauben in heftigen Zeiten" und "faithbook: Ein Journalist sucht den Himmel") und Berichterstatter aus der Hauptstadt für das Erste Deutsche Fernsehen. Ist seine Berufung so weit von seinem Traum entfernt?
Wer nicht träumt, wird seinem Leben nur schwer eine Richtung geben können. Unsere Träume ziehen uns in eine Richtung und geben uns eine Idee, wohin Gott uns führen möchte. Sie sind ein Geschenk von Gott, eingefärbt von unseren Vorstellungen von Zukunft und unserem Charakter. Dabei geht es Gott viel weniger darum, was wir bekommen, wenn der Traum real wird - also vielleicht Geld, Ruhm, Anerkennung oder Macht -, sondern viel mehr darum, was wir geben können - Hoffnung, Liebe und Unterstützung.
Wir bringen unseren Traum schnell damit in Verbindung, dass wir viel leisten müssen und am Ende etwas Großartiges und Sichtbares vollbringen, das von vielen wertgeschätzt wird. Wir denken an Journalisten, Politiker, Schauspieler, Filmemacher, Unternehmensgründer, die viel geleistet haben und sichtbare Erfolge vorweisen können. Markus Spieker hat uns gezeigt, dass die Menschen, die wir im öffentlichen Leben wahrnehmen, Menschen von denen wir meinen: "Die haben's geschafft", nicht unbedingt glücklicher oder besser dran sind. Überall auf der Welt können wir Helden finden, die niemals eine Medaille bekommen werden.
Du kannst einen Traum haben und dennoch eine Arbeit tun, die relativ gleichförmig ist, wie Kassierer, Postbote, Sachbearbeiter, was auch immer. Dennoch kannst Du einem Traum folgen, wie den, in Deine Kollegen zu investieren, ihnen Liebe und Perspektive zu schenken. Oder Du denkst: "Ich bin doch nur Mutter und bin an meiner Grenze" und kannst dennoch den Mut haben, zu träumen: Wie sieht das Leben Deiner Kinder in zehn Jahren aus? Welchen Charakter haben sie? Welche Gewohnheiten haben sie von Dir mitgenommen?
Unterschätze niemals, was Du tust? Du hinterlässt vielleicht viel mehr Spuren im Leben anderer Menschen, als irgendein Schauspieler oder Politiker.
Du bist wertvoll! Weil Du von einem Schöpfer geschaffen bist, der Dich liebt und Dir ein Leben schenken will, dass Spuren bei anderen hinterlässt.
Markus Spieker hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam für den richtigen Zeitpunkt zu sein. Wann ist es gut, mitzuarbeiten, wann besser, es zu lassen. Die Mischung macht es und die Bereitschaft zu investieren.
Aber bei allem, was er an diesem Abend gesagt hat, ist am meisten bei uns hängen geblieben, dass Menschen das Wichtigste bei unseren ganzen Träumen sind.
Welche Menschen sind es, die Dich zum Träumen inspirieren?
Welche Menschen holen Dich auf den Boden der Tatsachen zurück?
Welche Menschen möchtest Du im Jahr 2010 zum Träumen inspirieren?
Welche Menschen kannst Du unterstützen, ihre Träume real werden zu lassen?
Nachdem Du nun einige Abende hier mitverfolgt hast, möchten wir Dich einladen sehr konkret zu werden:
Was sind Dir die wichtigsten Dinge, die Du im Jahr 2010 verfolgen möchtest?
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